Was eine Website kostet
Die häufigste Frage vor dem ersten Gespräch, und die, die auf Agenturseiten am seltensten beantwortet wird. Hier sind ehrliche Größenordnungen, die Preistreiber und die Stellen, an denen du sparen kannst, ohne es später zu bereuen.
Typische Spannen, ehrlich eingeordnet
Jedes Projekt ist anders, aber niemand kauft gern die Katze im Sack. Darum hier die Rahmen, in denen sich Projekte üblicherweise bewegen.
Die folgenden Spannen sind eine Orientierung, wie sie für saubere Agenturarbeit in der Region üblich ist. Dein konkreter Preis steht bei uns als Festpreis im Angebot, nachdem wir im Erstgespräch geklärt haben, was du wirklich brauchst. Er liegt manchmal unter diesen Spannen, wenn vieles schon da ist, und darüber, wenn Sonderwünsche dazukommen.
| Projekt | Übliche Größenordnung | Was drinsteckt |
|---|---|---|
| Kompakte Website 4 bis 6 Seiten, statisch | unterer bis mittlerer vierstelliger Bereich | Struktur, Gestaltung, Texte aus dem Textgespräch, Umsetzung, technische Grundlagen für die Suche, Einweisung |
| Unternehmenswebsite 6 bis 12 Seiten, statisch oder WordPress | mittlerer vierstelliger Bereich | wie oben, plus eigenes WordPress-Theme oder erweiterte Bereiche, Formulare, Foto-Organisation |
| Relaunch bestehende Website erneuern | mittlerer vierstelliger Bereich, oft etwas über dem Neubau | Bestandsaufnahme, Weiterleitungsplan, Inhaltsübernahme, Neubau, Go-Live-Begleitung, 12 Wochen Beobachtung |
| Landingpage für Anzeigen | niedriger vierstelliger Bereich | eine Seite mit einem Ziel, Text, Gestaltung, Messung der Anfragen |
| Laufende Sichtbarkeit SEO, Local SEO, Inhalte | niedriger bis mittlerer dreistelliger Bereich monatlich | monatliche Arbeit an Inhalten, Profil und Rankings, kurzer Zahlenbericht, ohne Mindestlaufzeit |
| Anzeigenbetreuung Google Ads | dreistelliger Bereich monatlich plus Klickbudget an Google | Einrichtung, Suchbegriffe, Ausschlüsse, monatliche Auswertung mit der Rechnung von der Online-Marketing-Seite |
Kleinere Arbeiten wie Textänderungen, neue Unterseiten oder Fehlersuche rechnen wir nach Aufwand mit einem vorher genannten Preis ab. Auch dafür gilt: Du weißt, was es kostet, bevor es passiert.
Was den Preis nach oben oder unten bewegt
Das macht es teurer
- Viele Seiten mit eigenen Inhalten. Jede gute Seite braucht Konzept, Text und Sorgfalt. Zwanzig Seiten sind nicht doppelt so teuer wie zehn, aber deutlich mehr als zehn.
- Sonderfunktionen. Buchungen, Rechner, Filter, Mehrsprachigkeit. Alles machbar, alles Aufwand.
- Fehlendes Material. Kein Logo, keine Fotos, keine Klarheit über das Angebot. Dann kommt Vorarbeit dazu, die sich aber fast immer lohnt.
- Viele Entscheider und Korekturrunden. Der stillste Preistreiber. Eine Person, die entscheidet, spart bares Geld.
Das macht es günstiger
- Klarheit vor dem Start. Wer weiß, was er anbietet und für wen, spart Konzeptschleifen.
- Vorhandenes Material. Brauchbare Fotos und ein Logo, das bleibt, senken den Aufwand spürbar.
- Mut zur kleinen Website. Fünf starke Seiten statt fünfzehn halber. Erweitern kann man immer.
- Statisch statt System, wenn sich Inhalte selten ändern. Spart beim Bau und dauerhaft bei der Pflege.
Woran du nicht sparen solltest: an der Ladezeit, an den Texten und am Impressum samt Datenschutz. Die ersten beiden entscheiden über Anfragen, das dritte über Abmahnrisiken. Und Vorsicht bei Angeboten, die auffällig billig sind: Irgendwo steckt der Preis dann doch, meist in einer Vorlage von der Stange, in monatlichen Gebühren oder darin, dass dir die Seite am Ende nicht gehört.
Eine Größenordnung für dein konkretes Vorhaben bekommst du im Erstgespräch, den Festpreis im Angebot. Wie beides abläuft, steht auf der Ablauf-Seite.
Zahlung und Angebotsvergleich
Bezahlt wird bei uns in zwei oder drei Schritten: ein Teil bei Auftrag, der Rest bei Go-Live, bei größeren Projekten ein Zwischenschritt nach der Entwurfsfreigabe. Laufende Leistungen wie Pflege oder Sichtbarkeitsarbeit rechnen wir monatlich ab und sind monatlich beendbar. Es gibt keine Einrichtungsgebühren, die sich hinter Paketnamen verstecken.
Wenn du mehrere Angebote einholst, und das ist völlig in Ordnung, vergleich sie an vier Punkten: Steht drin, wer die Texte schreibt? Gehören dir Domain, Hosting und Code am Ende? Ist der Preis fest oder ein Stundensatz mit Schätzung? Und was passiert im ersten Jahr nach dem Start? Zwei Angebote mit derselben Summe können an diesen Punkten sehr unterschiedlich ausfallen, und der günstigere Preis ist dann schnell der teurere.
Eine letzte Anmerkung zur Größenordnung: Eine Website arbeitet Jahre. Auf drei bis fünf Jahre gerechnet kostet eine solide gebaute Seite im Monat weniger als die meisten Werbeanzeigen in einem einzigen Gemeindeblatt, und sie ist rund um die Uhr für dich im Einsatz. So gerechnet relativiert sich die Anfangssumme, und genau so solltest du sie betrachten.
Lass uns kurz über dein Projekt reden.
Ein Anruf oder eine Mail reicht. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, was sich lohnt und was nicht.